Unsere Fachgebiete
Inhalte von Youtube werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf “Zustimmen & anzeigen”, um zuzustimmen, dass die erforderlichen Daten an Youtube weitergeleitet werden, und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in unserer Datenschutz. Du kannst deine Zustimmung jederzeit widerrufen. Gehe dazu einfach in deine eigenen Cookie-Einstellungen.
Hausärztliche Diagnostik und Therapie
Diagnostik
- Sonografie (Ultraschall) von Bauchraum, Schilddrüse, Gefäßen und Gelenken
- Spirometrie (Lungenfunktionstestung) mit Bronchospasmolysetestung
- EKG und Belastungs-EKG
- Langzeitmessung EKG (24 Stunden)
- Langzeitmessung Blutdruck (24 Stunden)
- Laboruntersuchungen (inkl. ausgewählte Schnelltests direkt in der Praxis : z. B. CRP-Entzündungstest, Blutzuckertest, Troponin, D-Dimer, etc.), Urin- und Stuhluntersuchung, Abstriche (z. B. Rachen, Wunden, etc.)
- Narkosevoruntersuchung
Welche dieser Untersuchungen in Ihrem individuellen Fall sinnvoll und geeignet sind, entscheiden wir gemeinsam in einem Sprechstundentermin. Sollten Sie vorab Fragen haben, rufen Sie uns bitte an oder informieren uns per Mail!
Therapie
- Medizinische Betreuung bei allen akuten und chronischen Erkrankungen
- Kleine Chirurgie und Wundversorgung
- Infusionstherapie bei akuten Krankheitszuständen
- Psychosomatische Grundversorgung
- Hyposensibilisierungen bei Allergien
- DMP-Programme für chronisch Kranke (bei KHK, Diabetes, Asthma, COPD)
- Medizinische Betreuung am Ende des Lebens (Palliativtherapie)
- Jugendarbeitsschutz-Untersuchung - JASCH
- Gesundheitsuntersuchung (einmalig zwischen 20 und 35, dann alle 3 Jahre)
- Hautkrebsvorsorge (ab 35 alle 2 Jahre)
- Männervorsorge (ab 45 jährlich)
- Stuhltest zur Darmkrebsfrüherkennung (Männer und Frauen ab 50, ab 55 alle 2 Jahre) bis zur erfolgten Vorsorgedarmspiegelung
- Ultraschalluntersuchung auf Erweiterung der Bauchschlagader (ab 65)
- U-Untersuchungen
- Jugendarbeitsschutz-Untersuchung - JASCH oder JUSCHU
- Neugeborenenscreening (Test auf angeborene Stoffwechselstörungen aus Fersenblut)
- Jugendvorsorgeuntersuchungen
- Diagnostik von Entwicklungsstörungen oder Sprachentwicklungsverzögerung
- Impfberatung und Impfungen
- Ernährungs- und Schlafberatung
- Seh- und Hörtestungen
- Ultraschalluntersuchungen
- Laboruntersuchungen, Urinuntersuchung und Stuhlproben
- Abstrichuntersuchungen z. B. bei einer Mandelentzündung
- Blutdruck und EKG
- Wundversorgung und Verbände
- Versorgung von Verstauchungen, Prellungen und Brüche
- Begleitung chronisch kranker Kinder
Operationen/Wundversorgung
Kleine Chirurgie in der Hausarztpraxis
Operationen
- Wundversorgung
- Arbeitsunfälle - allgemeine Heilbehandlung
- chronische Wunden
- Hauttumorexzisionen
- Abszesspaltungen
- Furunkel
- Entfernen von Fremdkörpern
- eingewachsene Nägel
- chirurgische Nagelpflege
- Nagelpilzbehandlung
- Warzenbehandlung
- Nachsorge nach Operationen
- Wundkontrolle
- Fadenzug und Klammerentfernung
Impfungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsvorsorge. Schützen Sie sich und andere – insbesondere die Schwächsten: Kinder, ältere Menschen und chronisch Kranke.
Sprechen Sie uns jederzeit persönlich zum Thema Impfen an, besonders wenn Sie skeptisch sind.
Reisemedizin Gelbfieberimfpstelle
Eine Reise sollte gut geplant sein. Wir unterstützen Sie gerne mit ausführlichen Beratungen zu Risiken, Erkrankungen und notwendigen Impfungen, z.B. bei Trekking- und Rucksackreisen, beruflichen Auslandsaufenthalten, Einsätzen im Rahmen humanitärer Hilfsorganisationen, Expeditionen und Höhenmedizin.
In einem Beratungsgespräch erhalten Sie Tipps zu Ihrem Reiseziel und Impfempfehlungen. Gehen Sie Ihre Reiseapotheke idealerweise vor dem Gespräch durch und notieren Sie sich Fragen zu Medikamenten, die Sie mitnehmen möchten.
IGEL Leistungen
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum von Selbstzahlerleistungen (IGEL) an:
- Reisemedizinische Beratung (Impfempfehlungen abgestimmt auf Ihre Reisepläne)
- Belehrung nach Infektionsschutzgesetz
- Tauchuntersuchungen
- Gesundheitscheck Führerschein LKW
- Individuelle ärztliche Bescheinigungen
- Vitalisierungstherapie (Injektionen und Infusionsbehandlungen)
- Knorpelaufbau bei Gelenkverschleiß
- Eigenblutbehandlung
- Ozontherapie
- Akupunktur
- Intraartikuläre Injektion
- Kinesiotaping
Hausarztzentrierte Versorgung HZV
Unsere Praxis nimmt an der hausarztzentrierten Versorgung (HZV) teil.
- Ziel ist es, die Rolle des Hausarztes im Gesundheitssystem zu stärken und die Qualität der medizinischen Versorgung für Patienten zu verbessern.
- Die Teilnahme an der HZV ist freiwillig. Mit der Einschreibung wählen Sie verbindlich für mindestens ein Jahr Ihren Hausarzt und profitieren von bestimmten Behandlungsvorteilen.
- Kassenpatienten ab 35 Jahren können im dreijährigen Rhythmus eine Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen. Im Hausarztvertrag ist eine Vorsorgeuntersuchung alle zwei Jahre möglich.
- Ihr Hausarzt ist Ihr erster Ansprechpartner für alle medizinischen Fragen. Für Facharztbesuche stellen wir Ihnen eine Überweisung aus (nicht erforderlich für Notfallbehandlungen, Gynäkologen, Augenärzte und Kinderärzte). Im Vertretungsfall werden Sie von umliegenden, am HZV teilnehmenden Ärzten betreut.
Sprechen Sie uns an!
DMP
- Asthma; Fragebogen Asthma
- Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD); Fragebogen COPD
- Typ 1 Diabetes
- Typ 2 Diabetes
- Koronare Herzerkrankung (KHK)
- Brustkrebs
Disease Management Programme (DMP) sind strukturierte Behandlungsprogramme für chronisch kranke Menschen in Deutschland. Hier sind einige grundlegende Informationen dazu:
- Definition:
- DMP werden vom Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) auf der Grundlage evidenzbasierter Medizin zugelassen.
- Patientinnen und Patienten haben die Möglichkeit, sich bei ihren Krankenkassen für ein DMP einzuschreiben.
- Die Behandlungs- und Betreuungsprozesse der eingeschriebenen Patientinnen und Patienten werden über den gesamten Verlauf einer (chronischen) Krankheit und über die Grenzen der einzelnen Leistungserbringer hinweg koordiniert und auf der Grundlage wissenschaftlich gesicherter aktueller Erkenntnisse (medizinische Evidenz) optimiert.
- Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das höchste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen, wählt die chronischen Erkrankungen aus, die sich für ein DMP eignen, basierend auf dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft1.
- Ziel und Zweck:
- Das vorrangige Ziel der DMP ist die Verbesserung der Versorgung chronisch kranker Versicherter.
- Durch DMP sollen Folgeschäden und Komplikationen, die durch die chronische Krankheit verursacht werden, vermieden werden.
- DMP sollen eine bedarfsgerechte und wirtschaftliche Versorgung sicherstellen und bestehende Versorgungsmängel wie Über-, Unter- und Fehlversorgung im Gesundheitssystem abbauen.
- Eine Reduzierung der Gesamtbehandlungskosten durch Vermeidung von Komplikationen, Krankenhausaufenthalten und Folgeschäden sowie eine Verbesserung der Lebensqualität aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden angestrebt.
- Verknüpfung mit dem Risikostrukturausgleich:
- Seit dem 1. Januar 2009 erhalten die Krankenkassen in Deutschland - unabhängig von der Teilnahme an einem DMP - für jeden Versicherten eine Grundpauschale.
- Diese Pauschale erhöht oder verringert sich durch Zu- oder Abschläge zum Ausgleich des nach Alter, Geschlecht und Krankheit unterschiedlichen Versorgungsbedarfs.
- Dies erfolgt im Rahmen des Gesetzes zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) und der Einführung eines “morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs” sowie des Gesundheitsfonds1.
Vorsorge ist besser als Nachsorge
GU 18-35 (Gesundheitsuntersuchung)
Einmalig zwischen 18 und 35 Jahren kann eine Vorsorgeuntersuchung erfolgen.
GU 35 ab dem 35. LJ alle 3 Jahre
(HZV Teilnehmer alle 2 Jahre)
Gesundheits-Check-up ab dem 35. Lebensjahr alle 3 Jahre. Hier erfolgt je nach Beschwerdebild eine individuelle Beratung, eine körperliche Untersuchung mit Blutdruckmessung und körperlicher Untersuchung (Herz und Lunge abhören Bauch und Schilddrüse abtasten). Im Labor werden der Blutzucker und die Blutfette bestimmt.
Sie wollen den Einfluß ihres Lebensstils und Ihrer Laborwerte auf ihre Herz-Kreislaufgesundheit wissen? Machen Sie den PROCAM Gesundheitstest.
Mit Programmen wie dem PROCAM- oder ARRIBA-Scores können wir Sie über Sinnhaftigkeit und Effektivität von herz- und gefäßschützenden Maßnahmen informieren. Häufig können diese Tests informieren und motivieren gewisse Maßnahmen einzuleiten oder durchzuhalten.
Cardioprotektive Maßnahmen sind (können sein)
- regelmäßige sportliche Aktivität
- Ernährungsoptimierung
- Rauch-Stop
- Cholesterinsenkung
- Blutfettoptimierung
- Gewichtsreduktion
- Blutdruckeinstellung
Bestimmen Sie Ihr Herzalter.
Hautkrebsscreening ab 35 Jahren
(HZV Teilnehmer auch früher)
ab dem 35. Lebensjahr alle 2 Jahre. Die Haut und Schleimhäute werden auf schwarzen und weißen Hautkrebs untersucht. Wenige Kassen übernehmen die Kosten auch bei Patienten unter 35 Jahren.
Krebsfrüherkennung Frauen
ab dem 20. Lebensjahr jährlicher gynäkologischer Abstrich vom Gebärmutterhals, ab 30 Jahren Untersuchung der Brüste. Ab 50 Jahren erfolgt ergänzend die rektale Untersuchung und ebenso wie bei den Männern die Stuhluntersuchung auf Blut.
Krebsfrüherkennung Männer
jährlich ab dem 45. Lebensjahr Untersuchung der Prostata.
Gerne bieten wir Ihnen an regelmäßig den Prostataspezifischen Tumormarker (das Prostataspezifische Antigen - PSA) abzunehmen. Sollte der Wert ansteigen sind Kontrollen und ein Termin beim Urologen notwendig.
Keine Kassenleistung.
Darmkrebsvorsorge ab 50 Jahren
- Untersuchung auf Blut im Stuhl (iFOBT) ab 50 Jahren jährlich, danach alle zwei Jahre.
- Darmkrebsvorsorge ab 55 Jahren mittels Darmspiegelung beim Gastroenterologen.
- Bei familiärem Darmkrebsrisiko sollte die Untersuchung 10 Jahre früher als das Erkrankungsalter des Verwandten durchgeführt werden.
- Seit 2019 ist die Darmspiegelung für Männer und Frauen bereits ab 50 Jahren möglich.
- Bei genetischer familiärer Darmkrebsbelastung erfolgt eine frühere Untersuchung. Sprechen Sie uns an.
Aneurysmascreening ab 65 Jahren
Aneurysmascreening
- sonografisch einmal im Leben ab 65 Jahren bei Männern.
- Bei Frauen nur sofern eine familiäre Belastung vorliegt.
Unsere Individuelle Gesundheitseigenleistungen (IGEL)
Zusatzleistungen
Diese Untersuchungen sind im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung nicht vorgesehen. Wenn Sie es wünschen führen wir folgende Untersuchung als sogenannte Individuelle Gesundheitseigenleistung, kurz IGEL durch.
Leistungsverzeichnis
Wenn Sie Zusatzleistungen in Anspruch nehmen möchten bringen Sie bitte das unterschriebene Leistungsverzeichnis mit. Hier können Sie sich auch über die Kosten informieren. Einige Kosten werden auch von Zusatzversicherungen getragen, wenn Sie eine haben.
ABI – Knöchelarmindex
Hier wird das Risiko einer Arterienverschlußerkrankung untersucht. Sinnvoll bei Bluthochdruck, Nikotinmissbrauch, Adipositas, Diabetes, positiver Familienanamnese.
Ultraschall
der Hals oder Leistenschlagader zur Abschätzung der Arteriosklerose.
Ultraschall Bauchorgane: Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Nieren Milz, Bauchschlagader, Blase Gebärmutter, Eierstöcke, Prostata, Leiste, Herz, Gelenke, Weichteile
EKG & Ergometrie/ Belastungs-EKG / Lungenfunktion
Untersuchung der Erregungsleitung des Herzens in Ruhe und bei Belastung.
Lassen Sie Ihre Lungenfunktion testen.
Ergänzende Laboruntersuchungen
z.B. Vitamine, Tumormarker, Allergiediagnostik, Stuhluntersuchung, Hormone
Der Gefäß- und Schlaganfallcheck
- EKG
- ABI
- Ultraschall der Halsarterien und der Bauchschlagader. Beurteilung der "Verkalkung" der Ateriosklerose.
- Arriba-Score (Risikoberechnung Ihres Kardiovaskulären Risikos)
- Labor Untersuchung: Blutfette, Homocystein, Lipoprotein a
Darmcheck
- Stuhluntersuchung
- auf pathogene Keime
- Calprotectin
- Ganzimmun Nahrungsmittelunverträglichkeit
- Probios Darmflora-/ Mibkrobiomuntersuchung
Osteoporosecheck
- Laboruntersuchung auf Vitamin D und Calcium
- Überweisung zur Knochendichtemessung beim Orthopäden oder Radiologen
Kleine Chirurgie in der Hausarztpraxis
Operationen
- Wundversorgung
- Arbeitsunfälle - allgemeine Heilbehandlung
- chronische Wunden
- Hauttumorexzisionen
- Abszesspaltungen
- Furunkel
- entfernen von Fremdkörpern
- eingewachsene Nägel
- Chirurgische Nagelpflege
- Nagelpilzbehandlung
- Warzenbehandlung
- Nachsorge nach Operationen
- Wundkontrolle
- Fadenzug und Klammerentfernung
Chronische Wunden
- Platz-, Quetsch- und Schürfwunden können wir in der Praxis versorgen. Bringen Sie bitte Ihren Impfausweis mit.
- Wir sind spezialisiert auf Wundheilungsstörungen und chronische Wunden. Wenn Sie die Praxis nicht besuchen können, arbeiten wir gerne mit Wundmanagern zusammen. Diese sind bei Firmen angestellt, über die Sie Ihre Wundauflagen und Wundversorgungsmaterialien beziehen. Den Verbandswechsel führen dann Ihre Pflegekräfte durch. Ein Bericht über den Fortschritt wird uns regelmäßig zugesandt. Diese Zusammenarbeit hat sich bewährt!
Arbeitsunfälle, Unfälle die über die Berufsgenossenschaft abgerechnet werden müssen
- Behandlungen im Rahmen der allgemeinen Heilbehandlung können wir in kleinem Umfang anbieten.
- BG-Unfälle werden gemeldet und über die Berufsgenossenschaft (BG) abgerechnet.
- BG-Fälle mit notwendiger Diagnostik (Bildgebung), Physiotherapie oder Arbeitsunfähigkeit (AU) von mehr als einem Tag müssen zum Durchgangsarzt (D-Arzt). Eine Weiter- oder Mitbehandlung ist nur möglich, wenn der D-Arzt dies mit "allgemeine Heilbehandlung" vermerkt.
Schönheitschirurgie
Störende Hautveränderungen zu entfernen ist leider keine Kassenleistung. Die Preise entnehmen Sie unserer Preisliste.
Untersuchungen des Enddarms (Rektoskopie, Proktoskopie)
Diagnostik von
- Enddarmblutung
- Hämorrhoidalleiden
- Nachsorge eines Dickdarmtumors
OP-Vorbereitung
Für größere Eingriffe wie Leistenhernien, Bauchoperationen sowie Hüft- und Kniegelenksersatz überweisen wir Sie in ein geeignetes Krankenhaus.
Viele Kliniken führen die OP-Vorbereitungen selbst durch. Andere stellen eine Überweisung an den Hausarzt aus und fordern Untersuchungen wie Labor, EKG, Lungenfunktion und andere Untersuchungen an.